Wie viele andere Menschen hatte ich natürlich von dem Flüchtlingsdrama im griechisch-türkischen Grenzgebiet erfahren, aber ich hatte wohl vermutet, dass dort gute und genügende Hilfe angeboten wurde. Dann kam dieses entsetzliche Foto von dem kleinen Jungen, dessen Leiche an die Küste in Bodrum angeschwemmt wurde. Dieses Bild ging um die ganze Welt und hat auch mich sehr berührt und nicht wieder losgelassen.
 

Dann hörte ich im Radio einen Vortrag von Michael Buschheuer über sein Projekt Sea-Eye zur Rettung schiffbrüchiger Flüchtlinge vor der libyschen Küste (www.sea-eye.org).. Er hatte gerade von seinem privaten Geld einen schrottreifen Fischkutter erworben und brauchte nun dringend Menschen, die ihn bei seinem ehrgeizigen Projekt unterstützen können. 

 

Er wollte diesen alten Fischkutter zu einem Rettungsschiff umbauen, ihn dann ins Mittelmeer bringen, um dort die anderen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) bei der Flüchtlingsrettung zu unterstützen. Zu dieser Zeit war bekannt geworden, dass im Mittelmeer bereits viele tausende Menschen auf der Flucht ertrunken waren, man musste davon ausgehen, dass sich diese Zahl noch dramatisch erhöhen würde.

 

 

www.sea-eye.org