Bei der übernächsten Crew ereignete sich dann schrecklicherweise das frühe Ende unseres kostbaren Schnellbootes Speedy. Bei einem Einsatz wurde sie von der sogenannten libyschen Coastgard gekapert, die Crew gefangen genommen und das Schiff konfisziert. Man behauptete, dass Boot sei in libysches Hoheitsgewässer eingedrungen, was die Crew energisch bestreitet. 

 
Die Beiden kam nach etwa vier Tagen mithilfe der deutschen Botschaft frei. Das kostbare und für die Rettung so wichtige Schiff ist jedoch seit dieser Zeit verschwunden. Ich versuche mit vielen Unterstützern seither, das Schiff auf offiziellen, aber auch dunklen Wegen zurück zu bekommen, bisher aber vergeblich. Die größte und wirksamste Unterstützung bisher habe ich durch eine Auslandskorrespondentin des Spiegels erfahren, die sich in den Ländern an der südlichen Küste des Mittelmeers außerordentlich gut auskennt. Noch haben wir nicht aufgegeben, Speedy zurück zubekommen.

 

Das Bild unten zeigt die perverse Nutzung unseres Rettungsschiffs Speedy durch Ganoven, die sich uns gegenüber als Costgard ausgegen haben